Montag, 21. November 2016

Games - Von der Idee zum Konzept

Game Design

Wie man ein Spiel in ein paar Schritten entwickelt.

Teil 1: Die Spielidee

Wie kann man eine Spielidee entwickeln? Welche Methoden haben sich bewährt? Worauf muss man achten? Und worauf sollte man verzichten?
Diese und weitere Fragen werden in dem Artikel von Daniel Dumont im Blog besprochen. Dumont erzählt worauf es ankommt und inwiefern man sich auf Unvorhersehbares vorbereiten kann. 

»Sage mir, wie du ein Projekt startest, und ich sage dir, wie es endet.« [D. Dumont]

Der Autor betont, dass es vor allem um eine sinnvolle und vorausschauende Planung geht. Erst wenn man sich über ein grobes Konzept im klaren ist, sollte man mit der Verschriftlichung beginnen. Dabei ist das Anlegen eines so genannten "Game Design Document" (GDD) unerlässlich. In diesem werden für alle Projektbeteiligten alle Informationen niedergeschrieben. Dabei sollte beachtet werden, dass das GDD nicht in Stein gemeißelt ist, sondern einer Entwicklung - parallel zu der des Spiels, unterliegt. Eine anfängliche Idee stellt sich so vielleicht als unnütz oder überflüssig heraus. So wird das GDD mit fortschreitendem Entwicklungsverlauf angepasst und überarbeitet. Es dient aber stets als Referenz für die Beteiligten. Es müssen grundlegende Elemente des Spiels und der Spielidee und -mechanik erläutert werden, sodass sich daran orientiert werden kann. 

Das Game Design Document umfasst im wesentlichen:

  • Spielgenre
    • Welches Genre bedient mein Spiel? Sind es mehrere Genres?
  • Spielgeschichte
    • Was passiert in dem Spiel? Story?
  • Spielmechanismus
    • Was kann der Spieler im Spiel machen?
  • Attraktivität
    • Warum sollte ich das Spiel spielen?
  • Alleinstellungsmerkmal
    • Was macht das Spiel anders als andere Spiele?
Vor allem die Zusammenhänge der wichtigen Features, besonderen Merkmale und des Spielgeschehens sollte betont werden. 


In der Erstellung eines GDD ist es durchaus zulässig Referenzen zu anderen Spielen anzugeben. Dadurch können sehr schnell und einfach Bezüge und Bilder erzeugt werden, sodass sich jedes Teammitglied über die Gestaltung und generelle Ausrichtung des Spiels im klaren ist. 

Im Anschluss an das GDD folgen noch viele weitere Schritte, Dumont erklärt:
"Das Ziel des Projektstarts sollte sein, möglichst viele Aufgaben, Zusammenhänge und Komplikationen zu Beginn auszumachen. Denn nur dann ist eine vernünftige Planung möglich. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn Spiele können sehr umfangreich sein und alles vorherzusehen ist schwierig"

Wer Interesse an der Spieleentwicklung hat, kann sich auch im Rahmen des Studiums an der HTWK im Wahlpflichtfach "digitale Spiele" einschreiben - einfach mal hier nachschauen.
Über die Entwicklung eines weit bekannten Spieles kann man sich hier informieren:


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