Montag, 21. November 2016

Sieben Studien, die Gamer kennen sollten

Die schweizer Internetseite 20min.ch hat in einem Beitrag einige wissenschaftliche Studien zu den Auswirkungen von Videospielen zusammengestellt. Hier sind diese in Kurzform:

1. Gewaltgames provozieren reale Gewalt  
Eine Studie aus Kanada erzielte 2002 das Ergebnis, dass die Aggressionsbereitschaft der Jugendlichen parallel mit der Spieldauer von Gewaltgames zunimmt.

2. Gewaltgames provozieren reale Gewalt nicht 
Gegen die erste Studie spricht die Harvardstudie aus 2008 die zeigte, dass Spiele das reale Leben nicht beeinflussen.

3. Gewaltgames reduzieren reale Gewalt
An der Texas Universität A&M fand man heraus, dass sich mit Gewaltgames Ärger und Frust besser verarbeiten lassen.

4. Wenn, dann machen Sportgames aggressiv 
Laut der Huddersfield Universität in England zeigen sich Sportzocker weit erregter als Ego-Shooter-Spieler, weil sie einen realen Bezug zu der Spielsituation haben.

5. Gamen macht kreativ 
Das Spielen von Videogames ist nach heutigem Wissensstand die einzige Technologie, mit welcher Kreativität gefördert werden kann.

6. Action-Gamer entscheiden schneller
Eine Studie der Universität Rochester (New York) zeigt, dass sich Gamer schneller entscheiden können ohne dass sie Entscheidungsqualität darunter leidet.

7. Chirurgen operieren besser 
Die Erkenntnisse einer Studie des Beth Israel Medical Centers in Boston zeigen, dass Chirugen mit Gaming-Erfahrung besser sogenannte Joystickoperationen durchführen können.


Trotzdem, dass es viele Fakten und Studien gibt die belegen, dass Gaming viele Vorteile mit sich bringt, findet man immer wieder kritische Meldungen zu dem Thema, besonders wenn es um z.B. Amokläufe geht.
Aufgrund der hier vorliegenden Fakten sind wir der Meinung, dass diese Vorurteile ungerechtfertigt sind.



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