Montag, 16. Januar 2017

Facebook These

Social Media in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit – Facebook

These: Junge Menschen decken ihren Bedarf an Informationen über Social Media.

Veranstaltungen, Geburtstage und wichtige Meldungen aus aller Welt – ohne Facebook würden wir jungen Menschen von dem all nichts mitbekommen. Ein Leben ohne Facebook ist für viele von uns heutzutage überhaupt nicht mehr vorstellbar.
Facebook ist für uns mittlerweile weit mehr, als nur eine Messaging-App. Es ist weltweit das größte und bedeutendste Soziale Netzwerk – auch für Medien. Facebook selbst beschreibt sich als „personalisierte Tageszeitung“. Die Grundlagen für Inhalte sind hauptsächlich Textmitteilungen, hochgeladene Inhalte mit Text, Foto oder Video, eingebettete Inhalte, wie z.B. YouTube-Videos oder Links für Webseiten/Artikel. Rund ein Viertel der Leser einer Webseite gelangen über Facebook dorthin. Jedes zweite Online Mitglied verbringt rund 20%-30% in dem sozialen Netzwerk.
In einer Statistik von statista.com, die die Anzahl der monatlich aktiven Facebook-Nutzer weltweit vom 3. Quartal 2008 bis zum 4. Quartal 2015 darstellt, wird deutlich, wie stark die Priorität der Nutzung von Facebook ansteigt.
Oftmals muss man den Eltern und Großeltern erklären, wie Facebook funktioniert, da sie sich nichts darunter vorstellen können. Wenn man sich in Facebook einloggt, erscheint auf der Startseite eine Timeline mit abonnierten Inhalten von Freunden und öffentlichen Seiten. Die Inhalte können auf deren Chronik gesehen (gelesen, gehört), mit einem „gefällt mir“ („Likes“) oder einem Gefühl („Reactions“) bewertet,  kommentiert („Comments“) und wenn es sich um öffentliche Inhalte handelt, an eigene Freunde weitergeleitet (=geteilt – „Shares“) werden.
Die Nutzung von Fernsehen, Radio und Printmedien nimmt bei Menschen im Alter von 16-24 Jahren stark ab. Wiederum nimmt die Nutzung von Social Media, wie z.B. Facebook und der damit verbundene Informations-Input stark zu. Die Nachrichten-„Posts“ können direkt kommentiert und diskutiert werden. Junge Menschen informieren sich überwiegend online über ihr Smartphone und haben das Interesse in ihrem Umfeld immer auf dem neuesten Stand zu sein. Der häufigste Nutzungsgrund ist die einfache Art auf verschiedene Quellen zugreifen zu können.
Im Allgemeinen nimmt das Interesse an Nachrichten wiederum bei jungen Menschen ab. Das Vertrauen in Nachrichten und Journalisten ist besonders niedrig. Die häufige Nutzung von Facebook lenkt einen von wesentlichen Dingen im Alltag ab. Durch den großen Input an „Posts“ stehen statt wichtigen Nachrichten, sinnfreie Bilder und Videos von diversen Seiten im Fokus der jungen Nutzer. Die Seriosität und Glaubhaftigkeit von verschiedenen Nachrichtenmeldungen stehen oftmals in Frage.
Es ist eine leichte Tendenz zu erkennen, dass die These bestätigt wird. Im Allgemeinen wird es eine Zunahme der Nutzung von Internet und Social Media als Quelle für Informationen und Nachrichten bei jungen Menschen geben. Dies liegt vor allem daran, dass unsere Generation und folgende Generationen in einer medialen Welt aufwachsen und es als normal angesehen wird, sich nicht mehr über Fernsehen, Radio und Printmedien zu informieren.

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