Mittwoch, 11. Januar 2017

Multimediales Storytelling im Film und Radio


 Ein Kampf Pilot, der sich auf grund eines Dilemmas, wegen Befehlsverweigerung vor Gericht befindet? Klingt eigentlich nicht nach der originellsten Story. Aber! Mann kann über seine Verurteilung abstimmen!?
Der Film "Terror Ihr Urteil" wagt ein interaktives Experiment und es hat sich gelohnt. Knapp 7 Millionen Menschen lockte der Film vor die Bildschirme und 600.000 gaben davon online oder per Telefon eine Stimme ab.
Interaktivität ist das große Zauberwort der Neuen Medien. Während sich online dieser Aspekt schon einige Zeit ins Rollen kommt. Sieht mann hier welche Auswirkungen es hat, wenn sich verschiedene Medien kreuzen. Der Zuschauer hört die Nachricht, er könne sich in die Geschichte einbringen, dazu eine von Moral geprägte Story und schon kann er besser in die Welt eintauchen. Er stimmt ab und kann Kommentare abgeben, anschließend noch eine Diskussion bei "hart aber fair", in der über die Abstimmung der Zuschauer debattiert wird und schon haben wir ein schönes Multimediapaket geschnürt, in dem sich der Zuschauer verbunden und berücksichtigt fühlt.
Es scheint so als ab das Fernsehen sich eventuell in eine neue Richtung bewegen könnte und sich mehr und mehr von anderen Medien abschaut.


Akustisch fesselt die Journalistin Sarah Koenig uns mit "Serial", indem Sie einen realen Mordfall neu aufrollt und in eine Spannende Story packt. Obendrein sorgt sie damit dafür das der Fall sogar von der Polizei neu untersucht wird.
Diese Art eine Journalistische Geschichte mit dramaturgischen Mitteln in einen Krimi zu verwandeln, löste online einen Hörhype aus der mit so mancher Fernsehserie mithalten kann. 5 Millionen Mal wurde der Podcast allein bei Itunes runtergeladen. Auch in diesem Beispiel werden Informationen und Gedankengänge auf einer Gefühlsebene vermittelt, wodurch die Hörer sich besser und mehr in das Geschehen hineinfühlen können.

Serial





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